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Armbänder kombinieren

Armbandfarben kombinieren: drei Farben als Ausgangspunkt

Dunkler Grundton, dezenter Begleiter und Farbakzent: Vier Outfitpaletten zeigen, wie du Uhr und Ärmel einbeziehst, mehrfarbige Stücke kombinierst und Farben wieder weglässt.

Aktualisiert am 4 Min. Lesezeit

Lege ein marineblaues Armband neben hellgraue und rostfarbene Stücke. So siehst du eine dunkle Farbe, einen helleren Begleiter und einen Akzent zusammen. Mit dieser Drei-Farben-Übung kannst du eine Palette vergleichen, bevor du entscheidest, wie viele Armbänder du tragen möchtest. Uhrenband oder Ärmel liefern vielleicht schon einen der Töne.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zwei Armbänder können alle drei Farben abdecken, wenn eines mehrere Töne enthält. Mehrere Armbänder in Marineblau und Grau können dagegen eine Zweifarbenpalette teilen.
  • Eine der Farben kann bereits im Uhrenband, Uhrengehäuse, in der Hemdmanschette oder im Armbandverschluss vorkommen. Dafür brauchst du kein weiteres Armband.
  • Neutral meint hier eine Farbe, die du dezent halten möchtest. Ein großes weißes Armband kann schließlich das auffälligste Stück am Handgelenk sein.
  • Greife bei einem mehrfarbigen Armband dessen Palette auf. Kombiniere etwa ein in Marineblau, Creme und Orange gewebtes Stück mit schlichtem Marineblau.
  • Wirkt das Handgelenk lebhafter als gewünscht, lass zuerst den Akzent weg. Probiere danach, stattdessen das hellere Stück wegzulassen.

Plane die Farben, die tatsächlich zusammen sichtbar sind. Uhrenband, Zifferblatt, Hemdmanschette und Armbandverschluss gehören dazu, obwohl sie keine eigenen Armbänder sind.

Erst die Farben, dann die Anzahl der Stücke

Lege die Armbänder neben den vorgesehenen Ärmel. Nimm deine Uhr dazu, falls du eine trägst. Wähle als Ausgangspunkt eine dunkle Lieblingsfarbe: Schwarz, Marineblau, Anthrazit oder Tiefbraun. Sie kann von einem Armband kommen, aber auch schon im Uhrenband oder in der Manschette stecken.

Probiere daneben eine ruhigere Farbe. Grau, Creme, Sand oder ein silberfarbenes Detail kommen infrage. „Neutral“ meint hier nur eine Farbe, die du in dieser bestimmten Kombination dezent halten möchtest. Ein großes weißes Armband kann am Handgelenk am meisten auffallen. Beurteile deshalb das konkrete Stück, statt ihm allein nach dem Farbnamen eine feste Aufgabe zu geben.

Wähle zuletzt einen Akzent, den du gern sehen würdest: Rost, Rot, Grün, leuchtendes Blau oder einen anderen Ton. Beginne bei Unsicherheit mit wenig Farbe, etwa einer dünnen Kordel oder einigen farbigen Perlen. Du kannst den Akzent später verstärken.

Zwei Armbänder können alle drei Farben abdecken, wenn eines mehrere Töne enthält. Ebenso können mehrere Armbänder in Marineblau und Grau eine Zweifarbenpalette teilen. Hier geht es um Farbe. Hilfe beim Anordnen der Stücke selbst findest du unter mehrere Armbänder kombinieren.

Vier Farbpaletten zu vertrauten Outfits

Probiere diese Paletten mit vorhandenen Stücken zu deiner Kleidung aus. Tausche einen Ton, wenn dir eine andere Variante besser gefällt.

OutfitFarben zum AusprobierenSo setzt du sie zusammen
Marineblauer Strick mit grauer HoseMarineblau, Hellgrau, RostProbiere ein marineblaues Armband mit grauen Perlen und einer dünnen rostfarbenen Kordel. Liefert der Ärmel für deinen Geschmack schon genug Marineblau, trage nur die grauen und rostfarbenen Stücke.
Schwarzes T-Shirt mit dunklen JeansSchwarz, Silberfarbe, RotKombiniere ein schwarzes Armband mit einer roten Kordel. Ein silberfarbener Verschluss oder ein Uhrengehäuse kann die dritte Farbe liefern, ohne ein weiteres Armband zu brauchen.
Cremefarbenes Hemd mit brauner HoseTiefbraun, Sand, OlivProbiere ein tiefbraunes Kordel- oder Lederarmband neben einem olivfarbenen Armband. Lass den cremefarbenen Ärmel den helleren Teil übernehmen oder ergänze Sand, wenn dir das besser gefällt.
Anthrazitfarbenes Overshirt mit weißem T-ShirtAnthrazit, Hellgrau, klares BlauLege ein blaues Armband neben ein anthrazitfarbenes. Nutze ein graues Uhrenband als dezente Farbe oder probiere ohne Uhr ein kleines graues Stück dazu.

Weitere Möglichkeiten, das Blau dieser Beispiele zu variieren, findest du unter Marineblaue und blaue Armbänder: eine vielseitige Farbe tragen. Fällt dir schon die Ausgangspalette schwer, hilft unser Ratgeber zur Armbandfarbe passend zur Garderobe mit einer ausführlicheren Outfitübung.

Ähnliche Töne oder deutlicher Kontrast?

Beides kann funktionieren. Marineblau neben einem weiteren Marineblau ergibt eine ruhige Kombination, auch wenn die Töne nicht genau gleich sind. Du kannst auch verwandte Abstufungen wie Tiefblau, Jeansblau und Hellblau ausprobieren, statt drei verschiedene Farbfamilien zu wählen.

Wirken zwei Töne für dich unpassend zusammen, probiere einen klareren Unterschied. Ersetze einen von zwei fast gleichen Brauntönen durch Creme oder einen von zwei dunklen Blautönen durch Hellgrau. So kannst du praktisch vergleichen: Gefällt dir ein ähnlicher Farbverlauf oder eine klare Trennung besser?

Halte das tatsächliche Armband neben das Kleidungsstück und betrachte den Farbunterschied. Behalte ähnliche Töne, wenn sie dir gefallen. Für mehr Trennung vergleiche ein helleres oder dunkleres Armband.

Wenn ein Armband mehrfarbig ist

Beginne mit diesem Armband und greife seine vorhandenen Farben auf. Ein in Marineblau, Creme und Orange gewebtes Stück kann neben einem schlichten marineblauen Armband liegen: drei Farben auf zwei Stücken.

Hat das Armband viele Farben, wiederhole eine oder zwei in der Nähe. Du kannst es auch allein als farbigen Teil am Handgelenk wirken lassen. Zähle nicht jede Perle, jeden Faden und jeden winzigen Verschluss wie bei einem Punktesystem. Betrachte das Ganze und achte darauf, welche Farben dir auffallen.

Zum Schluss bei Bedarf eine Farbe weglassen

Lege die Kombination zum tatsächlichen Outfit an. Achte darauf, ob Uhr, Ärmel oder sichtbare Metallteile eine übersehene Farbe ergänzen. Ein goldfarbenes Uhrengehäuse neben Marineblau, Grau und Rot bringt einen weiteren sichtbaren Ton dazu. Behalte ihn, wenn dir das Ergebnis gefällt.

Wirkt das Handgelenk lebhafter als gewünscht, nimm zuerst den Akzent weg. Probiere danach, stattdessen das hellere Stück abzunehmen. Beides kann eine Kombination ergeben, die dir besser gefällt. Vergleiche die übrigen Stücke mit Ärmel und Uhr, bevor du den Akzent wieder anlegst. Die Ratgeber zum Kombinieren von Armbändern zeigen weitere Möglichkeiten für deine Stücke.