Du kannst ein Armband an deiner dominanten Hand tragen. Prüfe, ob es dich beim Schreiben, an der Maus, beim Griff in die Hosentasche oder beim Tragen von Dingen stört. Bleibt es bei diesen Bewegungen bequem, gibt es keinen praktischen Grund, das Handgelenk zu wechseln. Stößt es ständig gegen die Tischplatte oder rutscht auf die Hand, helfen eine passendere Größe oder eine andere Armbandform womöglich mehr als eine feste Links-oder-rechts-Regel.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Die dominante Hand ist meist deine Schreibhand. Die Maus bedienst du aber vielleicht mit der anderen – prüfe deshalb jede Tätigkeit einzeln.
- Rutschen, Klappern auf dem Schreibtisch oder ein drückender Verschluss können an Passform und Bauart liegen, nicht am gewählten Handgelenk.
- Ein etwas engerer Sitz kann das Rutschen verringern. Ein einschnürendes Armband ist aber keine gute Lösung gegen Geräusche.
- Für Linkshänder gibt es kein eigenes Größensystem. Miss das Handgelenk, an dem du das Armband tragen möchtest.
- Ein Wechsel auf das andere Handgelenk beseitigt die Gefahr an beweglichen Maschinenteilen nicht: Schmuck kann darin hängen bleiben.
Wenn du noch zwischen beiden Seiten schwankst, lies, an welchem Handgelenk du ein Armband tragen kannst, oder stöbere in unseren Ratgebern zum Tragen von Armbändern.
Was ist an deiner dominanten Hand anders?
Deine dominante Hand ist meist die Schreibhand. Für die Maus oder bestimmte Werkzeuge nutzt du möglicherweise die andere. Prüfe jede Tätigkeit einzeln. Bist du Linkshänder, stört ein Armband rechts vielleicht nicht beim Schreiben, wohl aber bei der Arbeit mit einer rechtshändigen Maus.
Beobachte, wie sich das Armband bei der Arbeit bewegt. Eine lockere Kette kann auf die Hand rutschen, wenn du nach unten greifst. Ein großer Verschluss landet womöglich genau unter dem Handgelenk auf der Tischplatte. Eine starre Armspange fühlt sich bei locker herabhängendem Arm vielleicht gut an, drückt aber beim Abknicken gegen den Handrücken. Dann liegt das Problem eher an Passform oder Bauart als an der Wahl des Handgelenks.
Was hilft bei welchem Problem?
| Was dir auffällt | Was du ausprobieren kannst |
|---|---|
| Das Armband klappert beim Schreiben auf dem Tisch. | Probiere ein schmaleres, flexibles Modell oder trage es bei der Schreibtischarbeit am anderen Handgelenk. |
| Der Verschluss drückt ins Handgelenk. | Richte ihn vor der Arbeit anders aus. Dreht er sich immer wieder nach unten, kommen ein flacherer Verschluss oder eine andere Größe infrage. |
| Bei jedem Griff rutscht das Armband auf die Hand. | Vergleiche den Sitz mit den Größenhinweisen des Herstellers. Frage nach einer kürzeren Länge, statt es so eng zu stellen, dass es auf der Haut klemmt. |
| Es bleibt an Tasche oder Ärmel hängen. | Achte auf abstehende Anhänger, raue Kanten oder lose Kordelenden. Trage ein Stück mit beschädigtem oder hakendem Verschluss erst wieder, wenn es geprüft wurde. |
| Uhr und Armband stoßen ständig zusammen. | Verteile sie auf beide Handgelenke oder trage bei der betreffenden Tätigkeit nur eines von beiden. |
Ändere immer nur eine Sache. Wechselst du Handgelenk, Größe und Armbandart gleichzeitig, lässt sich schwer erkennen, welche Änderung geholfen hat.
Prüfe den Sitz in Bewegung
Probiere das Armband zuerst mit entspanntem Arm. Knicke dann das Handgelenk ab, mache eine lockere Faust und greife in Richtung Hosentasche. Nimm am Schreibtisch einen Stift in die Hand und bediene deine übliche Maus. Das Armband sollte weder einschneiden noch deine Bewegungen verändern.
Weniger Spiel kann das Rutschen verringern. Ein zu enges Armband ist trotzdem keine gute Lösung gegen Klappern. Wie viel Bewegung sinnvoll ist, hängt von der Bauart ab: Eine offene Armspange, ein elastisches Perlenarmband und eine Kette verhalten sich unterschiedlich. Genauer erklärt das unser Ratgeber dazu, wie ein Herrenarmband sitzen sollte. Findest du innerhalb der Herstellerangaben keine bequeme Einstellung, wähle eine andere Größe oder ein anderes Modell.
Sieh dir auch die Unterseite an. Von oben kann das Armband flach aussehen, während der dicke Verschluss genau dort sitzt, wo dein Handgelenk auf dem Laptop aufliegt. Prüfe im Geschäft beide Seiten und probiere es möglichst in deiner üblichen Arbeitshaltung an. Achte beim Onlinekauf auf deutliche Bilder des Verschlusses und die Rückgabebedingungen. Wird es beim Halten des Handys unbequem, hilft dir die Checkliste für Handyhülle und Armband, Tasten, abstehende Teile und die Lage des Verschlusses zusammen zu prüfen.
Wenn du Linkshänder bist
Prüfe dein linkes Handgelenk genauso. Für Linkshänder gibt es kein eigenes Größensystem für Armbänder. Miss die Seite, an der du das Stück tragen möchtest: Was rechts passt, kann sich links anders anfühlen.
Trägst du das Armband an deiner dominanten Hand, schließt du es mit der weniger geübten. Öffne und schließe den Verschluss vor dem Kauf ein paarmal, ohne Kraft anzuwenden. Ein angeblich einfacher Verschluss bringt dir nur etwas, wenn du ihn selbst bequem bedienen kannst. Wie du dabei vorgehen kannst, zeigt unser Ratgeber zum Anlegen eines Armbands ohne Hilfe.
Wann ein Wechsel des Handgelenks nicht reicht
Klappern am Schreibtisch ist eine Frage des Komforts. Bei Maschinen geht es um Sicherheit. Lege das Armband vor Arbeiten an beweglichen Maschinenteilen ab; am anderen Handgelenk ist die Gefahr nicht beseitigt. Schmuck kann sich in beweglichen Teilen verfangen. Halte dich an die Regeln für deinen Arbeitsplatz und die verwendeten Geräte.
Du musst das Armband nicht den ganzen Tag am selben Handgelenk tragen. Trage es zum Ausgehen an deiner bevorzugten Seite, wechsle es für eine längere Schreibarbeit oder lege es bei störenden Tätigkeiten ab. Drückt der Verschluss immer wieder, ändere die Anordnung. Beim Tragen, Kuscheln und Versorgen kleiner Kinder sind weitere Punkte wichtig. Darauf geht der Ratgeber zu Armbändern im Alltag mit kleinen Kindern ein, auch zur Aufbewahrung.
Bevor du ein anderes Armband kaufst, probiere diese Bewegungen mit dem vorhandenen Stück aus. Achte darauf, wo genau es stört. Du solltest es tragen können, ohne es ständig zurechtzuschieben, zu drehen oder bei der Arbeit daran denken zu müssen.
