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Geschenke nach Anlass

Geschenke für die Begleiter des Bräutigams, die sie gerne behalten

Wähle für jeden Begleiter ein Geschenk zu seinen Interessen. Verbindet die Geschenke durch ein gemeinsames Detail oder plant Zeit zusammen. Schreibe jedem einen eigenen Dank.

Aktualisiert am 4 Min. Lesezeit

Gehe bei den Geschenken für die Begleiter des Bräutigams von ihren jeweiligen Interessen aus: etwas, das der jeweilige Freund gerne benutzen, tragen, lesen oder unternehmen möchte. Du kannst allen dieselbe Art von Geschenk geben, ohne identische Gegenstände zu verschenken.

Beginne für jeden mit einer Frage: „Worüber würde er sich als Dankeschön freuen?“ Die Antwort können Armbänder in verschiedenen Farben, einzeln ausgesuchte Bücher, ein erwähnter nützlicher Gegenstand oder ein gemeinsamer Tag nach der Hochzeit sein. Wähle anhand dieser Wünsche, statt die ganze Gruppe auf eine einzige Idee festzulegen.

Wähle, was die Geschenke verbinden soll

Geschenke können auf verschiedene Weise zusammengehören: derselbe Gegenstand mit einem anderen Detail für jeden, unterschiedliche Geschenke zu den einzelnen Interessen oder ein gemeinsamer Ausflug. Entscheide vor dem Einkauf, welche Verbindung dir tatsächlich wichtig ist.

Gefällt dir die gemeinsame Übergabe gleicher Schachteln, darf der Inhalt trotzdem unterschiedlich sein. Magst du die Vorstellung, dass alle ein Armband bekommen, frage zuerst jeden, ob er sich darüber freuen würde. Wünschst du dir eigentlich einen weiteren Nachmittag mit deinen Freunden, drückt ein Ausflug das vielleicht besser aus als ein Gegenstand.

Bleibe bei einem Betrag, den du entspannt ausgeben kannst, einschließlich Verpackung und möglichem Versand. Lass bei einer öffentlichen Übergabe kein Geschenk deutlich größer ausfallen. Einen zusätzlichen persönlichen Dank kannst du unter vier Augen erklären. Unser Ratgeber zu Geschenken für den Trauzeugen behandelt diese einzelne Geste.

Ein gemeinsames Erinnerungsstück mit Raum für persönlichen Geschmack

Ein Armband kann gut passen, wenn die Beschenkten Schmuck möchten. Eine Flechtung, eine schlichte Form oder eine Farbe mit Bezug zu einem gemeinsamen Interesse können die Stücke verbinden. Dabei könnt ihr persönliche Vorlieben berücksichtigen: ein gedeckterer Ton für den einen, eine leuchtendere Variante für den anderen oder eine andere Breite, sofern das konkrete Modell sie bietet.

Wähle etwas, das du dir bei jedem zu seiner eigenen Kleidung vorstellen kannst. Ein großes Hochzeitsdatum oder eine dauerhafte Beschriftung als Begleiter des Bräutigams macht die Hochzeit zum Hauptthema des Gegenstands. Möchte der Träger das nicht, schreibe Datum und Rolle in die beiliegende Nachricht. Das Armband kann die Erinnerung bewahren, ohne sie auszuschreiben.

Für jemanden, der keinen Schmuck trägt, passt vielleicht ein anderes Erinnerungsstück besser: ein bestimmtes Bild zu einem gemeinsamen Interesse, ein Buch mit einer Nachricht darin oder ein Foto, das du bereits teilen darfst. Prüfe, ob er das Bild oder die Geschichte auch gerne zeigen würde.

Entscheidest du dich für Armbänder für mehrere Personen, behandelt unser Ratgeber zur Auswahl eines Armbandmodells in verschiedenen Farben für die Begleiter des Bräutigams die einzelnen Zustimmungen, Größen und die Gruppenbestellung. Für eine Überraschung musst du nicht die Größe aller erraten.

Ein nützliches Geschenk gezielt auswählen

Ein nützliches Geschenk wirkt persönlich, wenn es einen tatsächlich bekannten Wunsch erfüllt. Denk an etwas, das der Empfänger erwähnt hat: ein bestimmtes Buch für ein Vorhaben, Zubehör für eine vorhandene Freizeitbeschäftigung oder einen Gegenstand, den er ersetzen möchte. Die genaue Vorliebe zu kennen ist wichtiger als eine Verpackung mit Hochzeitsmotiv.

Sei bei Fachhobbys vorsichtig. „Er kocht gerne“ hilft weniger als der konkrete Buchtitel. „Er macht Musik“ sagt nicht, welche Ausrüstung zu seiner vorhandenen passt. Frage direkt oder lade ihn ein, innerhalb deines Budgets selbst zu wählen. Dein schriftlicher Dank kann eine Überraschung bleiben, während er die passende Variante mit auswählt.

Du kannst in der ganzen Gruppe so vorgehen, ohne dasselbe zu kaufen. Jeder bekommt etwas zu seinen Interessen, ähnlich verpackt und mit einer eigenen Nachricht. Besprich die Auswahl bei Bedarf einzeln, damit daraus kein Vergleich wird, für wessen Hobby sich am leichtesten ein Geschenk finden lässt.

Gemeinsame Zeit statt eines weiteren Gegenstands

Ein gemeinsames Essen, ein Nachmittag mit einer Aktivität, die ihr alle mögt, oder einzelne Treffen können ein schönes Dankeschön sein. Das Geschenk ist der Plan, den du organisieren und bezahlen möchtest. Sage deshalb klar, was du vorhast. „Wir sollten mal ausgehen“ lässt dem Empfänger kaum mehr als einen weiteren Termin, den er vereinbaren muss.

Frage vor einer festen Buchung nach Interesse und möglichen Terminen. Kläre auch den Aufwand für Anreise, Übernachtung oder Kinderbetreuung. Der Ausflug sollte für sie nicht zu einer teuren Verpflichtung werden. Du kannst etwas Einfacheres wählen oder die Freunde einzeln treffen, wenn sich die Einladung so leichter annehmen lässt.

Verschenkst du stattdessen einen Gutschein, lies vor dem Kauf die tatsächlichen Bedingungen und kläre, ob der Empfänger gerade diesen Ort oder diese Aktivität möchte. Ein offenes Gespräch im Voraus führt vielleicht zu einem besseren Geschenk, als alle auf dasselbe Erlebnis festzulegen. Beziehe Menschen, die nicht teilnehmen können, auf andere Weise ein, ohne dass sie ihre Umstände vor der Gruppe erklären müssen.

Für jeden eine eigene Nachricht schreiben

Schreibe jedem ein paar Zeilen darüber, warum du dich freust, dass er dabei ist. Nenne etwas Echtes: ein geschätztes Gespräch, seine Hilfe oder etwas Alltägliches an eurer Freundschaft, das dir wichtig ist. Die Nachricht darf lustig oder schlicht sein, wenn das eher nach dir klingt als eine förmliche Würdigung.

Du kannst dasselbe Kartendesign verwenden. Tausche aber nicht bloß den Namen in einer ansonsten identischen Nachricht aus. Private Geschichten bleiben privat. Du kannst allen gemeinsam danken und die persönlichen Einzelheiten in Karten schreiben, die sie später lesen.

Ein Geschenk ist keine Bitte, bei der Trauung etwas zu tragen, einen weiteren Termin wahrzunehmen oder zusätzliche Hochzeitsaufgaben zu übernehmen. Besprecht solche Wünsche getrennt. Übergib die Geschenke, wenn die Empfänger Zeit und einen Aufbewahrungsort dafür haben. Ändern sich die Pläne, gib zuerst die Nachrichten und kümmere dich später um die Geschenke.

Ideen für weitere Menschen und Feiern auf deiner Liste findest du in unseren Geschenkratgebern nach Anlass.